Mittwoch, 16. April 2014
Montag, 24. März 2014
Endlich wieder vereint/ Finally reunited
Wieder zusammengebaut, kann die Maschine beladen werden
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Reassembled, bike can be loaded
Freundliche Helfer - Helpful guys
Geschafft sie läuft wieder - Running again
Das Innere des Vergasers - Inside the carburetor
Der Patient während der Behandlung - The patient during treatment
Innen alles gut verstaut - Inside everything stowed
Die Verpackung - Crate
Deutsch:
Ich dachte schon, dass ich mein geliebtes Schlachtross nie mehr wieder sehen würde. Doch Geduld ist eine Tugend, die ich inbrünstig praktizierte.
Nach etlichem Hin und Her (alles detailliert aufzuführen würde wirklich zu weit gehen) war es endlich soweit. Ich konnte meine beste Dicke am Hafen-Hamburg in Empfang nehmen. Natürlich sprang das Biest nicht direkt an und bedurfte eingehender Überredungskünste, die schließlich nach ca. 6 Stunden zum Erfolg führten. Zwar war dass Profil runter und wenn ich mit Licht fuhr verreckte mir die Karre, aber von solchen profanen Dingen ließen wir uns nicht die Wiedersehensfreude verderben.
Die Heimfahrt mit luftiger Tropenmontur auf nass-kalten und nebligen Autobahnen bescherte mir die Einsicht, dass es in Thailand wesentlich wärmer war als in Deutschland und dass man schnell wieder "verweichlicht", wenn man sich dem Komfort des alltäglichen Lebens hingibt. Doch trotz eines unvorhergesehenen Megastaus und einer Panne wg. Unwägbarkeiten in der Bordelektronik zauberte mir diese Fahrt eine fettes Grinsen ins Gesicht und ließ mich an so manche Situation auf meiner langen Reise denken.
English:
I thought that I would never see my beloved warhorse again. But patience is a virtue that I practiced fervently.
Finally, after some back and forth (would really go too far to tell everything in detail) it was time for reunion. I could take my thick one at the port of Hamburg. Of course, the beast did not start directly and needed a thorough persuasion that led to success after about 6 hours. Although the tire tread was down and when I switched on the light the engine died, but such mundane things could not spoil the joy of reunion.
The ride home (with airy tropical gear) on wet, cold and foggy motorways gave me the insight that it was much warmer in Thailand than in Germany and that one quickly, " effeminates " because of the comfort of everyday life. In spite of an mega traffic jam and a breakdown because of uncertainties in the onboard electronics this ride conjured a big smile into my face and made me think of so many situations on my long trip.
Freitag, 26. Juli 2013
Germany: Heimflug / Flight back home
Good bye Bobby
The last dinner with my hosts/ friends in Bangkok.
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Das letzte Abendmahl mit meinen Gastgebern/ Freunden aus Bangkok.
My Air India plane
Window seat - Fensterplatz
German:
Vor 4 Monaten hatte ich mein Ziel erreicht. Ich hatte es geschafft: Von Siegen nach Bangkok mit meiner 20 Jahre alten Super Tenere. Zu diesem Zeitpunkt glaubte ich noch daran, die Rückreise auch mit dem Zweirad antreten zu können.
Doch die erheblich geschrumpften Geldmittel machten diesem Vorhaben einen Strich durch die Rechnung.
So entschied ich mich dazu, mir Süd Ost Asien etwas genauer anzusehen und danach mit dem Flieger heim zu reisen. Nicht ganz so heroisch, aber praktikabel.
Vor knapp 2 Wochen war es dann soweit: Ich verabschiedete mich von meinen Freunden in der Hauptstadt Thailands und bestieg eine Air India Maschine nach Deutschland.
Nach 11 Monaten fern der Heimat, betrat ich wieder deutschen Boden.
English:
4 months ago I had reached my goal. I had done it: From Siegen to Bangkok with my 20 year old Super Tenere. At this point I still believed to make the return journey with the two-wheeler.
However, the significantly shrunken funds made it imposible.
So I decided, to have a closer look at South East Asia and then travel home by plane. Not quite as heroic, but workable.
2 weeks ago, I said goodbye to my friends in the capital of Thailand and boarded an Air India Machine to Germany.
After 11 months away from home, I re-entered German soil.
Sonntag, 16. Juni 2013
Thailand: Wat Suan Mokkh
One day before the start of the silent retreat, I arrived at the main monastery.
That is me in front of the men's dorm.
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Einen Tag bevor der "Stille Rückzug" begann, erreichte ich das Hauptkloster.
Auf dem Bild stehe ich vor dem Männerwohnheim.
Pic by Ryan Anthony
Meditation hall Nr. 2 beside the biggest tree on the site. Here also was the chanting once a day.
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Meditationshalle Nr. 2 neben dem größten Baum auf dem Grundstück. Einmal am Tag wurde hier gesungen.
Pic by Ryan Anthony
Meditation hall Nr. 5. The biggest hall. Main hall, where most of the sitting meditation took place.
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Meditationshalle Nr. 5. Die größte Halle. Haupthalle, wo die Sitzmeditationen stattfanden.
Pic by Ryan Anthony
Meditation hall Nr. 3. Used for walking meditation (men) during the day.
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Meditationshalle Nr. 3 wurde unter anderem für "Lauf-Meditation" (Männer) während des Tages genutzt.
Pic by Ryan Anthony
The most beautiful hot spring on the site.
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Die schönste, der insgesamt drei Heißen-Quellen.
"My" bed in the cabin. The mattress was made of concrete. To make it more comfortably, one was provided a thin bamboo mattress. At the bedsite, one can see the wooden pillow.
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Das Bett in "meiner" Kammer. Die Matratze war aus Beton. Eine dünne Bambusmatte, machte das ganze unwesentlich bequemer. Am Kopfende, kann man das Holzkissen erkennen.
Inside the men's dorm. In the middle was a bit lawn with three big trees. The dorm surrounded this lawn.
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Innerhalb des Männerwohnheims. In der Mitte war eine große Rasenfläche auf der drei große Bäume standen. Das Wohnheim umgab diesen Platz vollständig.
Here one can see the doors of the cabins and one of the six pools. They were used to collect the rainwater, which one used to wash yourself and your clothes.
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Hier kann man die Türen und Fenster der einzelnen Kammern erkennen. Von den Betonbassengs, gab es insgesammt 6 Stück. In ihnen wurde Regenwasser gesammelt. Dies wurde zur Reinigung von Körper und Kleidung benutzt.
Pic by Ryan Anthony
A wooden pillow - Ein Holzkissen
And that is Ryan - Und das ist Ryan
German:
Während der gesamten Fahrt, materialisierte sich zu nehmend ein bestimmter Wunsch: Einmal ein buddhistisches Kloster zu besuchen. Mich interessierte, wie die Mönche lebten, wie der Alltag aussah und woran sie glaubten. Außerdem hoffte ich, dass ich auf diesem Wege auch etwas für mich lernen konnte.
Mein Freund Kwon half mir dabei ein geeignetes Kloster zu finden. Denn auch wie bei anderen Glaubensrichtungen, gab und gibt es im Buddhismus viele unterschiedliche Strömungen. Er empfahl mir ein Kloster, dass er schon selber besucht hatte und dessen Beschreibung mir gut gefiel. Es handelte sich hierbei um das Waldkloster "Suan Mokkh", dass ca. 650 km südlich von Bangkok lag.
Einmal im Monat bietet dieses Kloster einen "Silent Retreat" ("Stiller Rückzug") an. Dies geht 10 Tage lang und findet in englischer Sprache statt. Ich fuhr also dorthin und wusste im Grunde genommen überhaupt nicht, was mich erwarten würde, hatte ich doch zuvor noch nie etwas mit Religion, Spiritualität oder Meditation zu tun gehabt.
Der Aufenthalt, war eine Erfahrung, die ich nicht missen möchte. Nicht weil es Spaß gemacht hatte und ich sehr erfolgreich meditiert hätte, sondern weil es für mich persönlich eine schwierige Zeit war.
10 Tage lang hieß es: Früh aufstehen, 2 einfache Mahlzeiten am Tage, schlafen auf hartem Untergrund, keine Stimulation (lesen, TV, Internet, Alkohol, Sex), NICHT sprechen (außer einmal am Tag singen (freiwillig)).
Ich habe viel gelernt über die Welt, die Natur, die Menschen und vor allem über mich selber. Die Achterbahn der Gefühle zu beschreiben, die ich dort durchlebt habe, würde den Rahmen dieses Blogs sprengen ( habe ich doch schon jetzt das Gefühl, zu viel zu schreiben).
Darum werde ich nur in kürze den Tagesablauf schildern und hoffe dass dies zusammen mit den Fotos einen Einblick in den Alltag gibt:
4.00 Uhr: Aufstehen
4.30 Uhr: Morgen Vorlesung
4.45 Uhr: Sitzmeditation
5.15 Uhr: Yoga
7.00 Uhr: Kurzer Vortrag + Sitzmeditation
8.00 Uhr: Frühstück (Reisbrei mit Karotten, Mais, Zwiebeln, Knoblauch + Banane + Salatblatt)
bis 10.00 Uhr: Freie Zeit. Wurde genutzt um tägliche Aufgaben zu erledigen (Fegen, Sand rechen, Klo putzen, etc., Bad in heißer Quelle, Körperpflege, Ausruhen, Meditieren)
10.00 Uhr: Dhamma Talk (Vortrag eines Mönchs)
11.00 Uhr: Lauf-Meditation
11.45 Uhr: Sitzmeditation
12.30 Uhr: Mittagessen (meist Reis mit Gemüse und Tofu (alles vegetarisch) + Nachtisch)
bis 14.30 Uhr: Freie Zeit: Körperpflege (ich habe mich 3-4 mal am tage gewaschen (wegen Hitze und Schwitzen), Wäsche waschen, ausruhen, meditieren)
14.30 Uhr: Meditationsunterweisungen + Sitzmeditation
15.30 Uhr: Lauf-Meditation
16.15 Uhr: Sitzmeditation
17.00 Uhr: Gesang
17.30 Uhr: Begleitete Sitzmeditation
18.00 Uhr: Tea
bis 19.30 Uhr: Freie Zeit: Heiße Quelle, Körperpflege, Ausruhen, Meditieren
19.30 Uhr: Sitzmeditation
20.00: Gruppen-Lauf-Meditation
20.30 Uhr: Sitzmeditation
21.00 Uhr: Gute Nacht
English:
During the entire trip, materialized a specific request: Once to visit a Buddhist monastery. I was interested in how the monks lived, what life looked like and what they believed in. Also, I was hoping that I could learn something for me in this way.
My friend Kwon helped me to find a suitable monastery. After all, as with other faiths, there were and are many different currents in Buddhism. He recommended a monastery that he had visited himself and his description I enjoyed. It was the forest monastery "Suan Mokkh" about 650 km south of Bangkok.
Once a month, this monastery offers a "Silent Retreat". This was for 10 days and was held in English.
So I went there and did basically not know what to expect, but I had never before been something to do with religion, spirituality or meditation.
The stay was an experience that I do not want to miss. Not because it was fun and I had a very successful meditating, but because it was a difficult time for me personally.
For 10 days, it said: Get up early, two simple meals a day, sleep on a hard surface, no stimulation (reading, TV, internet, alcohol, sex), NOT speak (except chanting once a day (optional)).
I learned a lot about the world, the nature, the human species and especially about myself. To describe the roller coaster of emotions that I have been through there, would go beyond the scope of this blog (I've already now feel too much to write).
Therefore, I will describe the daily routine only soon, and I hope that this, together with the photos gives a glimpse into the everyday
4.00 Clock: wake up
4.30 Clock: Morning reading
4.45 Clock: sitting meditation
5.15 Clock: Yoga
7.00 Clock: Short Talk + sitting meditation
8.00 clock: breakfast (rice porridge with carrots, corn, onions, garlic + banana + lettuce)
Clock to 10:00: Free time. Was used in order to perform daily tasks (sweeping, raking sand, toilet brush, etc., bath in hot springs, body care, rest, meditate)
10.00 Clock: Dhamma Talk (lecture of a monk)
11.00 Clock: walking Meditation
11.45 Clock: sitting meditation
12.30 Clock: Lunch (usually rice with vegetables and tofu (all vegetarian) + dessert)
to 14.30 Clock: Free Time: Personal Care (on days I have washed 3-4 times (because of heat and sweating), laundry, rest, meditate)
14.30 Clock: sitting meditation instruction
15.30 Clock: Walking Meditation
16.15 Clock: sitting meditation
17.00 Clock: Chanting
17.30 Clock: Guided sitting meditation
18.00 Clock: Tea
to 19.30 Clock: Free time: Hot springs, body care, rest, meditate
19.30 Clock: sitting meditation
20:00 Clock: Group walking meditation
20.30 Clock: sitting meditation
21.00 Clock: good night
Freitag, 14. Juni 2013
Thailand: Magical night at the sea / Magische Nacht am Meer
German:
Wenn es Nacht wird fahren die Fischer hinaus aufs Meer. Mit starken Strahlern erzeugen sie ein grell-grünes Licht, welches die Fische anlockt und ihnen so volle Netze beschert. Betrachtet man dies vom Ufer aus, so scheint es, als täte sich Nachts ein Tor in eine andere Welt über dem Meer auf.
English:
When night falls, the fishermen take out to sea. With strong reflectors they create a bright-green light, which attracts the fish and brought them full nets. Looking at this from the shore, it seems, as if it would open a gate to another world above the sea.
Thailand: Moving south / Gen' Süden
Buddha everywhere
Lazy at the beach under self-made shadow maker - Faul am Strand unter selbst gebautem Schattenspender
Hi! Do you wanna have lunch with me and my wife? - A friendly shopowner invited me...
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Hi! Möchtest du mit mir und meiner Frau Mittag essen? - Ein freundlicher Ladenbesitzer lädt mich ein...
Camping wild
Crab fisherman - Krabbenfischer
At night - Des Nachts
German:
Nach 2 Wochen in Bangkok fuhr ich Südwärts, um einige Tage am Meer zu verbringen. Ich genoss die frische Luft, die Stille, das Salzwasser und die Einsamkeit, fern ab der Hauptstadt.
English:
After 2 weeks in Bangkok, I moved south, to spend some days at the sea. I enjoyed the fresh air, das Salzwasser, the silence and the lonelieness far away from the capital.
Thailand: Back in Bangkok again
Democracy monument
Golden Buddhas everywhere
:-)
A carpenter in a backstreet - Ein Schreiner in einer Seitengasse
me - Bobby - Ron
Thank Couchsurfing, I met a couple of cool people in town, such as Bobby, whom I stayed with in the beginning... he often had surfers, such as Ron from Russia.
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Dank Couchsurfing lernte ich einige coole Leute kennen. Zum Beispiel Bobby, bei dem ich am Anfang unterkam. Später traf ich mich immer wieder mit ihm, gelegentlich auch mit anderen Surfern, wie Ron aus Russland
A backstreet at a Khlong (small river) - Eine Hintergasse an einem Khlong (ein Seitenarm/ Kanal)
The giant swing - Die riesige Schaukel
Kwon with Vespa and daughter - Kwon mit Vespa und Tochter
Family dinner - Familien Abendessen
German:
Nach meinem Abstecher nach Laos und Kambodscha, kam ich mehr oder weniger heil zum 2. Mal in Bangkok an.
Bei meinem ersten Besuch, lernte ich durch Zufall den, in Amerika geborenen Thailänder "Kwon" kennen. Das ergab sich als ich mein Motorrad vergeblich bei Yamaha reparieren lassen wollte.
Aus dieser Not heraus, nahm sich Kwon mir an und half mir eine geeignete Werkstadt zu finden.
Außerdem lud er mich ein, in seinem, wenig benutzten Büro zu wohnen. Mit der Zeit lernte ich seine ganze Familie kennen und es entstand eine feste Freundschaft, die weit über die Hilfestellungen hinausging. Kwon ermöglichte es mir, einen Blick hinter die Kulissen zu werfen, an thailändischen Familienfesten teilzunehmen und im regen Austausch mit ihm viel über Land und Leute zu lernen.
Daher war es wie ein "Heimkommen" als ich wieder die Metropole erreichte.
English:
After my trip to Laos and Cambodia, I reached Bangkok again.
On my first visit, I met by chance the American-born Thai "Kwon". This emerged when I wanted to repair my bike at Yamaha workshop.
Because I was somehow stranded, Kwon took me with him and helped me to find a workshop for big bikes.
He also invited me to stay in his office, which he didn't use very much. By the time I met his whole family and there was a strong friendship that went far beyond help. Kwon enabled me to take a look behind the scenes, to participate in Thai family feasts and learn a lot about the country and people through lively exchange with him.
Therefore, it was like a "coming home" when I again reached the metropolis.
Dienstag, 21. Mai 2013
Cambodia/ Kambodscha: Angkor
German:
Angkor war die Hauptstadt des antiken Khmer Reiches.
Auf einem riesigem Areal kann man heute die imposanten Überreste dieser mega Metropole bewundern. Es wäre einem Affront gleichgekommen, hätte ich die Sehenswürdigkeiten, an einem Tag abgehandelt. Ich entschied mich also dazu ein 7-Tages-Ticket zu erwerben.
Es war überaus anstrengend, bei der mörderischen Hitze in den Ruinen herum zu klettern. Doch die Mühen wurden mit Atem beraubenden Einblicken in eine längst vergangene Kultur belohnt. Noch nie zuvor hatte ich so etwas gesehen. Die Menge der ungewöhnlich gut erhaltenen Bauwerke schien schier unerschöpflich...
English:
Angkor was the capital of the ancient Khmer empire.
On a huge area you can admire the imposing remains of this mega metropolis today. It would have been an affront to visit the sights in just one day. So I decided to purchase a 7 day ticket.
It was very exhausting to climb around in the ruins in the murderous heat. But the efforts were rewarded with a breath robbing insights into a bygone culture. Never before had I seen such a thing. The amount of unusually well-preserved buildings seemed inexhaustible...
Freitag, 17. Mai 2013
Cambodia/ Kambodscha: Phnom Penh S-21
Interrogation and torture room - Verhör- & Folterraum
The photo of a victim - Das Bild eines Opfers
Victims - Opfer
Barbed wire - Stacheldraht
Individual cells, where they waitet in chains for the next torture
-
Einzelzellen, wo die Häftlinge angekettet auf die nächste Folter warteten
No mercy, not even for babies - Keine Gnade, nicht mal für Babies
German:
1975 übernahmen die Roten Khmer unter der Führung Pol Pots das Land. Ziel der neu errichteten Diktatur war es, Kambodscha mit Gewalt in ein Zeitalter des Agrarkommunismus zu überführen.
So wurde die Menschen auf das Land zwangsumgesiedelt, wo sie wie Sklaven behandelt und zu harter Arbeit gezwungen wurden. Die Unterbringung, die Nahrungsmittel- und medizinische Versorgung waren katastrophal.
Gleichzeitig fanden Massensäuberungen und Völkermord statt. Wer im Verdacht stand, mit Ausländern zu kollaborieren oder wer der Bourgeoisie angehörte, wurde verschleppt, gefoltert und ermordet. Oft reichte es den Peinigern bereits, wenn jemand lesen konnte oder eine Brille trug, als Vorwand um die ganze Familie zu entführen.
Eins der ca 150 Geheim-Gefängnisse ist Toul Sleng, besser bekannt als S-21 (Security Prison 21).
Errichtet als High School, wurde es wie viele Schulen und Tempel unter den Roten Khmer zu einem Ort des Grauens umgewandelt. Die Insassen waren die ganze Zeit über an Händen und Füßen gefesselt. Regelmäßig fanden grausame Verhöre und Folterungen (auf die ich lieber nicht detailliert eingehen werde) statt, bis die Häftlinge irgendwann aufgaben und alles gestanden, was man ihnen vorwarf. Das Ende kam auf einem Gelände außerhalb der Stadt, wo sie getötet und in Massengräbern verscharrt wurden. Bekannt ist dieser Ort heute als "Killing Fields".
English:
In 1975 the Khmer Rouge under the leadership of Pol Pot took over the country. The aim of the newly established dictatorship was to transform Cambodia with violence in an era of agrarian communism.
People were forced to move to the country where they were treated like slaves and forced to do hard labor. Accomodation, food and medical supplies were disastrous.
At the same time a huge genocide took place. Who was suspected of collaborating with foreigners or who belonged to the bourgeoisie, was abducted, tortured and murdered. Often it was enough already to the tormentors, if someone could read or wore glasses, as an excuse to kidnap the whole family.
One of about 150 secret prisons is Toul Sleng, known as S-21 (Security Prison 21).
Built as a high school, it was converted as many schools and temples under the Khmer Rouge to a place of horror. The inmates were shackled all the time on hands and feet. Regularly cruel interrogation and torture (which I will not prefer to explain) took place, until the prisoners confessed everything what they accused them. The end came on a field outside the city, where they were killed and buried in mass graves. This place is known today as the "Killing Fields".
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